Jobs und Stellenangebote im In und Ausland

Alles über Jobs und Stellenangebot im In und Ausland

Aus- und Weiterbildung

Kernaufgabe ist, elektronisch gesteuerte Anlagen zum Bedrucken von Papier, Karton, Textilien, Kunststoffen und Metallen einzurichten, in Betrieb zu nehmen, zu überwachen sowie die Qualität sicherzustellen.

In Deutschland bezeichnet der Begriff heute einen anerkannten Ausbildungsberuf in der gleichnamigen Berufsgruppe. Die Ausbildung in diesem Beruf wurde zuletzt durch die Verordnung über die Berufsausbildung zum Drucker/zur Druckerin (Drucker-Ausbildungs-VO – DruckAusbV) vom 2. Mai 2000 inhaltlich neu geordnet. Die Ausbildungsdauer beträgt 36 Monate, der Beruf kann in den Ausbildungsbereichen Industrie und Handwerk ausgebildet werden. In der Schweiz wird die Ausbildung Drucktechnologe genannt.

Der Ausbildungsberuf hat die vier Fachrichtungen

  • Flachdruck = Offsetdruck
  • Hochdruck
  • Tiefdruck
  • Digitaldruck

Für das Siebdruckverfahren gibt es eine eigenständige Ausbildung zum anerkannten Ausbildungsberuf Siebdrucker.

wobei die Ausbildungsdauer in der gewählten Fachrichtung ein Drittel der Ausbildungszeit umfasst.

Dem Drucker wird am Ende seiner Ausbildung im Handwerk ein Gesellenbrief, in der Industrie ein Facharbeiterbrief verliehen.

Durch ein System von Wahl-Qualifikationseinheiten bestehen weitere Differenzierungsmöglichkeiten in der Berufswahl und -ausübung.

Im Rahmen der Aufstiegsfortbildung besteht die Möglichkeit, die Prüfung zum Industriemeister und/oder Handwerksmeister (Digital- und Printmedien) abzulegen. Des weiteren kann man eine zweijährige Ausbildung zum staatlich geprüften Techniker, Fachrichtung Druck-und Medientechnik machen.

Außerdem bestehen ingenieurswissenschaftliche Studiengänge an der Fachhochschule München und Stuttgart sowie an der Universität Wuppertal.

siehe Höhere Graphische Bundes- Lehr- und Versuchsanstalt, Abteilung Druck- & Medientechnik

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